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E-Mail an den Fahrradbeauftragten ... mal wieder

Erstellt von: Holger 4 Monate alt (Kommentare)

Nachdem ich in letzter Zeit meist meine E-Mails direkt an die Kölner Straßenverkehrsbehörde gesendet habe, wenn mir mal wieder besonders grobe Schnitzer bezüglich der Kölner Radverkehrsführungen aufgefallen sind, da diese ja auch für die entsprechenden Anordnungen zuständig ist, habe ich mich Gestern doch mal wieder dazu entschieden den Fahrradbeauftragten um eine Stellungnahme zu bitten.

Nachdem ja sogar sowohl im KSTA als auch auf VOX auto mobil recht vollmundig versprochen wurde, Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer anzuerkennen, schaut es im Moment in der Realität, insbesondere bei der Radverkehrsführung in Baustellen, doch etwas anders aus!

Hier meine E-Mail (Bilder zwischengefügt):

Sehr geehrter Fahrradbeauftragter,

leider kam von Ihnen noch keine Stellungname zu der Fahrradabstellanlage,
auf die ich Sie bereits am 30.9. hingewiesen habe (siehe angehängte Bilder).

Solche Spalten gibt es auf Radwegen

Durch diese Gasse muss er kommen!



Am 19.10. bin ich erneut über diese Stauumfahrung gefahren und musste
feststellen, dass diese Vertiefung immer noch vorhanden ist.
Erfreulich ist, dass die dort auf dem Radweg gefahrenen Geschwindigkeiten
deutlich höher sind als auf der danebenliegenden Fahrbahn! Leider
aber auch die Anzahl der einem dort entgegenkommenden Fahrzeuge :-(

siehe: http://www.youtube.com/watch?v=3DsMf-JReXAGM


Bitte erläutern Sie mir, warum ich von der Stadt Köln, also auch von
Ihnen, mittels Zeichen 240 gezwungen werde mich der dortigen Gefahr
auszusetzen?

Desweiteren ist neuerdings die Pipinstraße Richtung Neumarkt mittels
Zeichen 254 für den Radverkehr gesperrt. Dies war in den letzten 4 Jahren
nie der Fall, auch wenn wegen der Bauarbeiten gelegentlich nur eine
Fahrspur zur Verfügung stand.

Hier wüsste ich gerne in wiefern die Umleitung über den Heumarkt
mit seinem Kopfsteinpflaster, welches im übrigen schadhaft ist und bei
Nässe besonders rutschig, sowie durch den Lieferverkehr mit jeder Menge
geöffneten Ladebordwanden in der Fußgängerzone, hinüber zur Sandkaul sicher für mich sein soll?

http://www.youtube.com/watch?v=3DvfBzelAGrCs


http://www.youtube.com/watch?v=3DkSQSz0r9uqA
http://www.youtube.com/watch?v=3D1NJXClz5CCE

Auf meinem Heimweg muss ich, da es anscheinend nicht möglich war
eine Gasse für Radfahrer durch die Pipinstraße freizuhalten über den
Blaubach fahren. Hier wurde vor ca. zwei Jahren ein gemeinsamer
Radfahrstreifen/Busbahnhof errichtet. Gerne hätte ich auch zu diesem
Weg eine Stellungnahme, wie durch diese Maßnahme meine Sicherheit
erhöht wird?

http://www.youtube.com/watch?v=3DTA8MMDBQJ_0


http://www.youtube.com/watch?v=3DwBt_w_eUeSw
http://www.youtube.com/watch?v=3DHNHoFFQeYIM

Mit freundlichen Grüßen und Bitte um Stellungnahme

Ich bin gespannt ob und wenn, welche Antwort ich bekomme.

Aktuelle Bewertung: 6

Kommentare

  • olli 3 Monate, 4 Wochen alt

    Gähn, ich versteh die ganze Aufregung nicht? Man kann ja zur Not auch einfach mal absteigen und schieben. Wenn ich mir als Autofahrer in Köln teilweise die ganzen Fahrradrambos anschaue, die fast täglich trotz ausgebauter Fahrradwege und verkehrberuhigten Strassen entweder: a) über Rot fahren b) ohne Handzeichen abbiegen, kreuzen oder anhalten sowie c) Fußgänger fast über den Haufen fahren, muß ich ehrlich gestehen, hält sich mein Mitgefühl in Grenzen. Sorry

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    • holger 3 Monate, 3 Wochen alt

      Sehr geehrter olli, ich weiss ja nicht, wie Sie es finden würden, wenn Sie auf der Fahrbahn Hindernisse vorfinden würden, die zu schwerwiegenden Unfällen führen können? Obige Vertiefung in dem Radweg ist nämlich mit nichten auf Anhieb direkt zu erkennen und dürfte gleiches Sturzpotential wie eine Straßenbahnschiene haben. Auch fände ich es als Kraftfahrzeugführer weniger Lustig, wenn mir auf einmal Geisterfahrer auf meiner Fahrspur entgegenkommen! Natürlich, man könnte absteigen und schieben - aufs Auto übertragen halt - aussteigen und schieben -oder halt das Fahren gleich bleiben lassen.... Der Gesetzgeber hat allerdings das Fahrrad als gleichberechtigtes Fahrzeug anerkannt. Wenn aber eine Stadt Radfahren bei jeder Gelegenheit gegenüber dem KFZ-Verkehr benachteiligt, macht man die Umweltfreundlichste Verkehrsart unattraktiv. P.S.: gerne übersende ich Ihnen auch Videos von: a) über Rot fahrenden KFZs b) KFZs die beim Abbiegen nicht blinken c) KFZs die Radfahrer (z.B. beim Ausfahren aus der Einfahrt) fast über den Haufen fahren. All dies befindet sich auf den ungeschnitten Versionen der obigen Videos!

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  • paule 3 Monate, 4 Wochen alt

    @olli Wie schön einfach man sich doch die Welt machen kann, einfach pauschal über Radfahrer schimpfen und dann sollen stellvertretend für ein paar Verkehrsraudis alle zur Verantwortung gezogen werden?

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  • wolfgang 3 Monate, 3 Wochen alt

    "...die ganzen Fahrradrambos..." puuuh... 1. Rambo : verdienter Kriegsveteran, der in Notwehr korrupte Polizisten tötet. Meinst Du das so? 2. Sind Radfahrer tatsächlich verpflichtet, beim Anhalten ein Handzeichen zu geben? 3. Meinst Du die Fußgänger die unvermittelt auf den Radweg laufen - also die, die jeder Autofahrer auch fast über den Haufen fahren würde, wenn sie unvermittelt über auf die Straße laufen würden? Hab ich Dich da richtig verstanden? W.

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  • Michael 3 Monate alt

    Über die Baustelle am ehemaligen Lufthansa-Hochaus war auf der Internetseite der Stadt Köln etwas unterhaltsames zu lesen: Es wird nicht nur das Hochhaus umgebaut, sondern auch die Brückenrampe erneuert, und der Spaß soll "nur" 13 Monate lang dauern. Die Umleitung über die Gürzenichstraße versüßt uns der Herr Fahrradbeauftragte mit einer Meldung auf seiner Internetseite: "Wir" haben das alte Straßenbahn-Gleis überasphaltiert und eine Aufstellfläche an Hohen Straße vor der Pipinstraße abmarkiert. Diese "tolle" Aufstellfläche wollte ich mir in echt anschauen, aber Du hast hast sie ja schon wunderbar dokumentiert in Deinem Video. Komischerweise ist mein ziviler Fahrrad-Fahrstil, entstanden durch freundliche Strafandrohungen der Narrenvereinigung Grün-Weiß Bremen, in den ersten Wochen in Köln so ziemlich auf der Strecke geblieben. Irgendwie "hüpft" mein Fahrrad an der Hohen Straße bei Kaufhof von alleine auf den bürgersteig und biegt in Richtung Neumarkt ab... mir war nicht klar, dass einem die Verwaltung dort eine wunderbare Meditationspause von 120 Sekunden zukommen lässt... fantastisch.

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